What a wonderful world
What a wonderful world
Beim Stöbern in der Liederdatenbank stoße ich unbeabsichtigt auf dieses Lied. Schon als junger Student mochte ich Louis Armstrong und auch seinen Song. Es war ein tolles Lied, damals in den späten 60er Jahren.
Jetzt aber berührt mich auf einmal dieser Text auf eine ganz eigene Weise und lässt mich nicht mehr los. Ich informiere mich im Netz über den Lebenslauf von Armstrong, ich finde Hinweise zum Textdichter (Bob Thiele) und zum Komponisten der Liedmelodie (George David Weiss). Ich lese, dass das Arrangement der Beiden ganz auf Louis Armstrong zugeschnitten war. Im Jahre 1968 erscheint der Song als Single auf den Musikmarkt.
Doch was ist es, das mich heute – 2020 – so tief berührt? Es ist dieser schlicht und einfach scheinende Text, der von der Vielfalt und Schönheit der Schöpfung erzählt. Ein Text, der Menschen mit einbezieht, die von dieser Pracht manches – wie Spiegel – zurückstrahlen; der von freundschaftlichen und liebevollen menschlichen Begegnungen berichtet und beinahe zärtlich auf das Werden und Wachsen des Menschen blickt. Ja, der sogar neidlos anerkennt, dass andere einem selbst überlegen sein können. Großartig. Der Text berührt mich auch deshalb, weil er in seiner ganzen Kürze so viel Positives ausstrahlt – gerade in der gegenwärtig heftig aufgewühlten und oft auch so unwirklich erscheinenden Zeit.
Der Inhalt des Textes blendet die täglichen Sorgen, Nöte und Ängste völlig aus. Er will keine aktuellen Probleme lösen. Aber gerade dadurch wird die hohe Wertschätzung der Schöpfung besonders deutlich. Und er macht Mut. Mut, bei der Überwindung der Schwierigkeiten des Alltages mit Zuversicht und Gottvertrauen beherzt und fröhlich anzupacken.
Gottes Schöpfung – what a wonderful world.
Bernd Schneider in Evangelisch in Ettenheim 2020/3c
I see trees of green
Red roses too
I see them bloom
For me and you
And I think to myself
What a wonderful world
Red roses too
I see them bloom
For me and you
And I think to myself
What a wonderful world
I see skies of blue
And clouds of white
The bright blessed day
The dark sacred night
And I think to myself
What a wonderful world
And clouds of white
The bright blessed day
The dark sacred night
And I think to myself
What a wonderful world
The colors of the rainbow
So pretty in the sky
Are also on the faces
Of people going by
So pretty in the sky
Are also on the faces
Of people going by
I see friends shaking hands
Saying, "How do you do?"
They're really saying
"I love you"
Saying, "How do you do?"
They're really saying
"I love you"
I hear babies cry
I watch them grow
They'll learn much more
Than I'll never know
And I think to myself
What a wonderful world
I watch them grow
They'll learn much more
Than I'll never know
And I think to myself
What a wonderful world
Yes, I think to myself
What a wonderful world
What a wonderful world
Oh yeah
Text: Bob Thiele
Ich seh grüne Bäume
auch rote Rosen.
Ich seh sie blühen
Für dich und für mich.
Und ich denk so bei mir:
Was für eine wunderbare Welt.
Ich seh blauen Himmel
und weiße Wolken,
den hell glänzenden Tag
und die dunkle, heilige Nacht.
Und ich denk so bei mir:
Was für eine wunderbare Welt.
Die Farben des Regenbogens:
So hübsch am Himmel:
Sie sind auch auf den Gesichtern
der vorübergehenden Menschen.
Ich seh Freunde, die Hände schütteln
und sagen: „Wie geht’s dir?“
Und wirklich, sie sagen auch:
„Ich liebe dich“
Ich hör Babys weinen
und seh sie aufwachsen.
Sie werden viel mehr lernen,
als ich jemals wissen werde.
Und ich denk so bei mir:
Was für eine wunderbare Welt.
Ja, so denk ich bei mir:
Was für eine wunderbare Welt.
Oh, jaa.
