Im Jahr 1900 konnte diese Kirche schon gebaut werden – nach Plänen des Baurats Burkardt in Karlsruhe in neugothischem Stil.
Die Chorfenster mit Darstellungen der vier Evangelisten und des Christushauptes wurden von evangelischen Schülern des Gymnasiums gestiftet.
Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Gemeinde stark, so wurden auch andere Räumlichkeiten nötig.
1954 wurde an die Kirche ein kleiner Gemeindesaal angebaut, der zum Gottesdienst mitbenutzt werden konnte.
1959 wurde in die Kirche eine Steinmeyer-Orgel eingebaut. Aus Platzgründen wurde diese Orgel quasi unter das Dach über der Empore gehängt. Diese Konstruktion brachte allerdings technische Schwierigkeiten mit sich.
Durch starke Zuzüge in den 90er Jahren - besonders durch russlanddeutsche Aussiedler - wuchs die Gemeinde erneut.
1998/1999 wurde daraufhin der Gemeindesaal stark erweitert.
Den jetzigen Gemeindesaal kann man fast vollständig zum eigentlichen Gottesdienstraum dazuschalten, so dass die Kirche bei Festgottesdiensten 300 Besuchern Platz bietet.
2019 hat die Gemeinde 2450 Gemeindeglieder; der Anteil der Evangelischen in der Kernstadt liegt bei über 30 Prozent.


