Eines davon ist „Meine Hoffnung und meine Freude“. Ein Lied, das von Jacques Berthier für die Communauté de Taizé komponiert wurde – erstmals veröffentlicht 1988. Bekannt wurde es durch das Europäische Jugendtreffen in Barcelona 2000/01 auf Katalan und ist deshalb in Taizé-Liederbüchern unter dem Titel El Senyor zu finden. Wie in Taizé üblich, ist das Lied aber in ganz viele Sprachen übersetzt - so auch ins Deutsche.
Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus meine Zuversicht, auf Dich vertrau ich und fürcht mich nicht, auf Dich Dich vertrau ich und fürcht mich nicht.
Licht – Zuversicht – nicht
Natürlich geht es da um den Reim, aber es ist auch eine eindrückliche Wortkombination – zumal es ja üblich ist, diese Art von Liedern mehrfach hintereinander zu singen.
Immer wieder:
Licht – Zuversicht – nicht.
Das prägt sich ein.
Vielleicht, weil Zuversicht das ist, was uns im Leben vor dem Nichts bewahrt und so Licht ins Leben bringt. Zuversicht, das kommt von dem Ausdruck „sich auf jemanden versehen“. Zuversicht hat ihren Grund also immer in einem Gegenüber.
Gott will und kann ein solches Gegenüber sein. Auf ihn können wir vertrauen. Er schenkt uns Kraft und macht unser Leben hell – wir brauchen uns nicht zu fürchten!
Severine Plöse (Evangelisch in Ettenheim 19/4)
