„Diese Krankheit ist eine Zumutung!“, findet der Vater. „Sie muss weg.“ Und er sucht sich Menschen, von denen er denkt: „Die müssten das doch können!“ Die Jünger dieses Jesus, findet er, die müssten seinen Sohn doch heilen können – und wenn sie nicht stark genug sind, dann doch wohl Jesus selbst ...
Und in der Tat: Der Junge wird heil. Sein Leben verändert sich. Endlich ist er frei von diesem bösen Geist, der all diese Anfälle hervorgerufen hat.
Verändern aber muss sich dafür der Vater. Jesus mutet ihm zu, nicht nur von anderen etwas zu erwarten, nicht nur auf Leistung, Kraft und Können zu setzen, sondern los zu lassen und zu vertrauen.
Es ist eine Zumutung, aber der Vater lässt sich darauf ein. Er vertraut und gewinnt neuen Mut. Seine Erwartungen an andere lässt er los und schaut, was er selbst tun kann. Seinen Sohn lässt er los und vertraut ihn dem Leben an.
Der Vater lässt sich auf Jesu Zumutung ein und vertraut auf Gott – nichts anderes meint „glauben“.
Er vertraut, auch wenn es keine letzte Gewissheit gibt. All seine Unsicherheit und Zweifel legt er in eine Bitte an Jesus.
So kann er sagen: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“
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Ich glaube, hilf meinem Unglauben
Markus 9,24 - Jahreslosung 2020
Severine Plöse (Evangelisch in Ettenheim 20/1)
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