Lied: Oh du fröhliche – EG 44, 1-3
1. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, o Christenheit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, o Christenheit!
2. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit!
3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit!
Votum:
Diese Nacht ist eine besondere Nacht. Gott wird Mensch.
Er kommt uns nah und teilt mit uns das Leben.
Das feiern wir heute miteinander.
Das feiern wir im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Er kommt uns nah und teilt mit uns das Leben.
Das feiern wir heute miteinander.
Das feiern wir im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Gebet:
Hier bin ich, Gott.
Mit all meiner Hoffnung und mit allem Zweifel.
Mit meiner Lebensfreude und mit allem, was mich lähmt.
Mit all meinen Ängsten und mit meiner ganzen Zuversicht.
Dir halte ich alles hin und bitten Dich:
Lege in mir den Samen der Hoffnung,
dass sie aufgeht mitten in dieser Welt Amen
Mit all meiner Hoffnung und mit allem Zweifel.
Mit meiner Lebensfreude und mit allem, was mich lähmt.
Mit all meinen Ängsten und mit meiner ganzen Zuversicht.
Dir halte ich alles hin und bitten Dich:
Lege in mir den Samen der Hoffnung,
dass sie aufgeht mitten in dieser Welt Amen
Lied: Stern über Bethlehem – EG 551, 1-3
1. Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht,
leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind!
führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht,
leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind!
2. Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn
und lässt uns alle das Wunder hier sehn,
das da geschehen, was niemand gedacht,
Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.
und lässt uns alle das Wunder hier sehn,
das da geschehen, was niemand gedacht,
Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.
3. Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel,
denn dieser arme Stall birgt doch so viel!
Du hast uns hergeführt, wir danken dir.
Stern über Bethlehem, wir bleiben hier!
denn dieser arme Stall birgt doch so viel!
Du hast uns hergeführt, wir danken dir.
Stern über Bethlehem, wir bleiben hier!
Gedanken zu Titus 2, 11-14
Julia und Anna verbringen den Nachmittag bei Oma Lina. Sie haben Oma im Garten geholfen - Laub zusammen gerecht und ein paar Beete mit Zweigen abgedeckt. Nun erholen sie sich am Tisch bei warmem Tee und leckeren Keksen.
„Was war nochmal der Unterschied zwischen Weihnachten und Ostern?“, fragt Anna plötzlich. Julia ruft sofort: „Aber das ist doch klar! An Ostern müssen wir die Geschenke suchen und an Weihnachten liegen sie unter dem Baum.“ Oma Lina muss ein wenig schmunzeln: „Stimmt!“ „Habt Ihr denn auch eine Idee, warum das so ist?“ „Na an Ostern haben die doch den Jesus gesucht – im Grab, oder eben nicht im Grab – weil er halt nicht mehr da war.“ - „Auferstanden war er“, weiß Anna, der nun doch wieder eingefallen war, was der Relilehrer dazu erzählt hatte. - „Und an Weihnachten?“, will Oma Lina wissen. „Na da ist Jesus geboren“, sagt Julia schnell. „Da ist er einfach da – wie die Geschenke unter dem Baum eben.“ „Ha, dann ist er ja auch ein Geschenk“, ruft Anna. - „Ja, das könnte man in der Tat so sagen“, meint Oma Lina. „Gott hat uns Menschen diesen Retter geschenkt. Er soll es hell machen in unserer Welt, damit wir sehen, was passiert, wenn wir dauernd nur an unser eigenes kleines Glück denken.“ - „Na, das ist ihm aber nicht besonders gut gelungen!“ murmelt Anna. „Wie meinst Du das?“ - „Na, ich wollte doch unbedingt ein Trampolin. Aber Papa sagt, es ist kein Platz im Garten, sonst haben die Bienen gar keine Wiese mehr.“ - „Aber dann ist es doch schon gelungen. Du siehst doch, dass das nicht geht.“ - „Ich war aber schon ganz schön sauer. Ich war doch im letzten Jahr so fleißig und hab so oft geholfen – das hat Papa selbst gesagt. Und jetzt hätte ich so gerne ein Trampolin gehabt. Das wäre echt himmlisch gewesen.“ - „Ja, bestimmt. Aber die Frage ist: Wie lange? - Und überhaupt: Haben Eure Nachbarn nicht ein Trampolin?“ - „Schon, aber das ist doch nicht das Gleiche – da muss ich immer warten, bis Fritz da ist und mich drauf lässt.“ - „Das ist dann ja fast wie an Weihnachten“, grinst Julia. „Wie meinst Du das denn jetzt?“, gibt Anna etwas beleidigt zurück. „Na das schönste an Weihnachten ist doch das Warten darauf. Du wartest auf Fritz und freust Dich dann über ein wenig himmlisches Hopsen.“ - „Hej, sag nicht Hopsen, das ist gemein.“ - „Ja, ja, schon gut. - Wir jedenfalls warten auf Weihnachten, genießen dann das Fest – mal mehr und mal weniger - und warten dann wieder auf’s nächste Jahr.“
„Was war nochmal der Unterschied zwischen Weihnachten und Ostern?“, fragt Anna plötzlich. Julia ruft sofort: „Aber das ist doch klar! An Ostern müssen wir die Geschenke suchen und an Weihnachten liegen sie unter dem Baum.“ Oma Lina muss ein wenig schmunzeln: „Stimmt!“ „Habt Ihr denn auch eine Idee, warum das so ist?“ „Na an Ostern haben die doch den Jesus gesucht – im Grab, oder eben nicht im Grab – weil er halt nicht mehr da war.“ - „Auferstanden war er“, weiß Anna, der nun doch wieder eingefallen war, was der Relilehrer dazu erzählt hatte. - „Und an Weihnachten?“, will Oma Lina wissen. „Na da ist Jesus geboren“, sagt Julia schnell. „Da ist er einfach da – wie die Geschenke unter dem Baum eben.“ „Ha, dann ist er ja auch ein Geschenk“, ruft Anna. - „Ja, das könnte man in der Tat so sagen“, meint Oma Lina. „Gott hat uns Menschen diesen Retter geschenkt. Er soll es hell machen in unserer Welt, damit wir sehen, was passiert, wenn wir dauernd nur an unser eigenes kleines Glück denken.“ - „Na, das ist ihm aber nicht besonders gut gelungen!“ murmelt Anna. „Wie meinst Du das?“ - „Na, ich wollte doch unbedingt ein Trampolin. Aber Papa sagt, es ist kein Platz im Garten, sonst haben die Bienen gar keine Wiese mehr.“ - „Aber dann ist es doch schon gelungen. Du siehst doch, dass das nicht geht.“ - „Ich war aber schon ganz schön sauer. Ich war doch im letzten Jahr so fleißig und hab so oft geholfen – das hat Papa selbst gesagt. Und jetzt hätte ich so gerne ein Trampolin gehabt. Das wäre echt himmlisch gewesen.“ - „Ja, bestimmt. Aber die Frage ist: Wie lange? - Und überhaupt: Haben Eure Nachbarn nicht ein Trampolin?“ - „Schon, aber das ist doch nicht das Gleiche – da muss ich immer warten, bis Fritz da ist und mich drauf lässt.“ - „Das ist dann ja fast wie an Weihnachten“, grinst Julia. „Wie meinst Du das denn jetzt?“, gibt Anna etwas beleidigt zurück. „Na das schönste an Weihnachten ist doch das Warten darauf. Du wartest auf Fritz und freust Dich dann über ein wenig himmlisches Hopsen.“ - „Hej, sag nicht Hopsen, das ist gemein.“ - „Ja, ja, schon gut. - Wir jedenfalls warten auf Weihnachten, genießen dann das Fest – mal mehr und mal weniger - und warten dann wieder auf’s nächste Jahr.“
„Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – da hast Du recht“, mischt sich Oma Lina nun wieder ein. „Jedes Mal an Weihnachten spüren wir ein wenig Glück, erleben wir ein bisschen Himmel auf Erden. Das tut gut und stärkt, weil es ein schönes Gefühl ist. Aber es ist halt nie der echte Himmel – es ist immer nur so eine Art Abglanz. Das Weihnachtsfest zeigt uns, wie es sein könnte, wenn wir so leben, wie Gott es will. Es zeigt, dass es letztlich viel glücklicher macht, wenn wir besonnen handeln und darauf achten, dass es gerecht zugeht.“
„Dann“, fragt Anna vorsichtig, „dann bekommen wir die Geschenke gar nicht deshalb, weil wir „brav“ waren, sondern eher, damit wir ‚brav’ werden?“ - Oma Lina lacht: „Na, ob ‚brav’ jetzt das richtige Wort ist, weiß ich gar nicht. Aber es stimmt schon: Gott hat seinen Sohn in diese Welt geschickt - er hat ihn uns geschenkt, damit wir Menschen hier in dieser Welt glücklicher miteinander leben und Hoffnung haben.“
„Und die Geschenke, die wir an Weihnachten bekommen, erinnern uns daran – eigentlich eine coole Idee!“ - „Sag mal, Oma Lina, woher weißt Du das eigentlich alles?“ - „Aus der Bibel. Ich lese immer wieder darin. Im Neuen Testament, im Titusbrief steht zum Beispiel:
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die allen Menschen Heil bringt. Sie bringt uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den menschlichen Begierden loszusagen. Dann können wir in dieser Welt als besonnene und gerechte Menschen leben – so, wie Gott es gedacht hat. Gleichzeitig warten wir auf die Erfüllung unserer Hoffnung, die uns glückselig macht: das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters/Heilands Jesus Christus. (D)er hat sein Leben für uns gegeben. So hat er uns von allem erlöst, was aus der Gesetzlosigkeit entsteht und in sich gereinigt zu einem Volk, das zu ihm gehört – einem Volk, das nur darauf aus ist, Gutes zu tun.
Amen
Lied: Ich steh an Deiner Krippen hier – EG 37, 1.3.4
1. Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir's wohlgefallen.
ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir's wohlgefallen.
3. Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht',
wie schön sind deine Strahlen!
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht',
wie schön sind deine Strahlen!
4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!
und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!
Gebet und Vaterunser
Vor Dich, Gott, kommen wir mit all unseren Sorgen und Hoffnungen.
Vor Dich kommen wir mit unserer Freude und unserer Angst.
Vor Dich kommen wir mit unserer Hilflosigkeit
und aller überschüssiger Energie.
und aller überschüssiger Energie.
Alles legen wir in Deine Hand, Gott, und bitten dich:
mach uns frei zum Leben auch in allen Grenzen,
die uns gesetzt sind.
mach uns frei zum Leben auch in allen Grenzen,
die uns gesetzt sind.
Wir denken an all die Menschen, die uns heute fehlen,
an die, die heute arbeiten, an die, die heute leiden -
Lass auch sie spüren: Du bist da.
Erhöre Gott, was wir in der Stille vor Dich bringen. - Stille -
In der Verbundenheit mit allen Christen beten wir: Vater unser, …
Segen:
Der Herr, segne mich und behüte mich,
Der Herr, lasse sein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig,
Der Herr, hebe sein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen
Der Herr, lasse sein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig,
Der Herr, hebe sein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen
Lied: Stille Nacht – EG 46, 1-3
1. Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht nur das traute, hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar, schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh.
2. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht, durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter, ist da, Christ, der Retter, ist da!
3. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund, Christ, in deiner Geburt, Christ, in deiner Geburt.
EG: Evangelisches Gesangbuch; WW: Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder
Zum Ausdrucken und Weitergeben:
Gottesdienste vergangener Sonntage finden Sie im Archiv.
