Votum:
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen
Psalm: Psalm 8 - WW 902
HERR, unser Herrscher, /
wie herrlich ist dein Name in allen Landen, *
der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
wie herrlich ist dein Name in allen Landen, *
der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge /
hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, *
dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.
hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, *
dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.
Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, *
den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, *
und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, *
mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
Du hast ihn zum HERRN gemacht über deiner Hände Werk, *
alles hast du unter seine Füße getan:
alles hast du unter seine Füße getan:
Schafe und Rinder allzumal, *
dazu auch die wilden Tiere,
dazu auch die wilden Tiere,
die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer *
und alles, was die Meere durchzieht.
und alles, was die Meere durchzieht.
HERR, unser Herrscher, *
wie herrlich ist dein Name in allen Landen!
wie herrlich ist dein Name in allen Landen!
Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit Amen
und von Ewigkeit zu Ewigkeit Amen
Gebet von Anja Kamper:
Gott, du bist so unendlich groß, ich so unendlich klein
und trotzdem denkst du an mich, bist bei mir und begleitest mich;
wie wunderbar!
Bitte sei auch jetzt hier mitten unter uns und gibt mir Kraft und Ruhe mich ganz auf dein Wort einzulassen.
Am Beginn des neuen Jahres weiß ich nicht, Gott, ob meine Wege, die ich gehe, leicht sind;
weiß ich nicht, ob es gerade Wege sein werden.
weiß ich nicht, ob es gerade Wege sein werden.
Aber dies weiß ich am Beginn des neuen Jahres, dass alle Wege, die du mich führst, zu dir hinführen, Gott.
Und das ist gut zu wissen. Amen
Und das ist gut zu wissen. Amen
Lied: Wisst ihr noch, wie es geschehen – EG 52, 1-3.5
1. Wißt ihr noch, wie es geschehen? Immer werden wir's erzählen:
wie wir einst den Stern gesehen mitten in der dunklen Nacht,
mitten in der dunklen Nacht.
wie wir einst den Stern gesehen mitten in der dunklen Nacht,
mitten in der dunklen Nacht.
2. Stille war es um die Herde. Und auf einmal war ein Leuchten
und ein Singen ob der Erde, dass das Kind geboren sei,
dass das Kind geboren sei!
und ein Singen ob der Erde, dass das Kind geboren sei,
dass das Kind geboren sei!
3. Eilte jeder, daß er's sähe arm in einer Krippen liegen. Und wir fühlten Gottes Nähe. Und wir beteten es an, und wir beteten es an.
5. Und es sang aus Himmelshallen: Ehr sei Gott! Auf Erden Frieden!
Allen Menschen Wohlgefallen, Gottes Gnade allem Volk, Gottes Gnade allem Volk!
Allen Menschen Wohlgefallen, Gottes Gnade allem Volk, Gottes Gnade allem Volk!
Losung für das Jahr 2021: Lukas 6,36
Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Gedanken zur Jahreslosung von Pfarrerin Severine Plöse:
„Das rote Paket“ - heißt eine schöne Geschichte über das Schenken und Beschenktwerden von Gino Alberti und Linda Wolfsgruber.
Anna und ihre Großmutter haben den Eindruck, dass im Dorf eine seltsame Stimmung herrscht. Die Menschen sind irgendwie traurig. Keiner hat mehr Zeit für den anderen. So packen sie ein rotes Paket. Sie schenken es Herrn Förster. Er ist neu im Dorf und kennt noch niemanden so richtig. Herr Förster weiß nicht, wie ihm geschieht und fragt deshalb, was es damit auf sich hat. Anna erklärt: „Es ist für Sie. Aber machen Sie es nicht auf, sonst geht verloren was darin ist.“ „Aber was ist denn drin?“, fragt Herr Förster staunend. „Glück und Zufriedenheit und auch neue Hoffnung, Hoffnung darauf, dass sich alles zum Guten wende“, antwortet die Großmutter.
Herr Förster ist berührt und geht voller Freude weiter. Kurz darauf sieht er einen Handwerker niedergeschlagen auf einem Brett vor einer Baustelle sitzen. Offenbar hat er große Sorgen. Spontan geht Herr Förster auf den Handwerker zu und streckt ihm das rote Paket hin. So kommen die beiden ins Gespräch und der Handwerker gewinnt neue Zuversicht. Der Handwerker schenkt das rote Paket der kranken Antonia, die schenkt es Lena und so wandert das Paket durch das ganze Dorf. Immer wieder wird es weiter geschenkt. Immer wieder beschert es allein dadurch Glück, Zufriedenheit und Hoffnung.
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Ich stelle mir das mit der Barmherzigkeit ein bisschen so vor wie bei dem roten Paket.
Gott schenkt uns Barmherzigkeit - etwas, was wir nicht so recht greifen können, was sich nicht auspacken lässt, was wir nicht direkt anwenden können, was wir aber in unserem Miteinander spüren und auch weitergeben können.
Gott schenkt uns Barmherzigkeit - etwas, was wir nicht so recht greifen können, was sich nicht auspacken lässt, was wir nicht direkt anwenden können, was wir aber in unserem Miteinander spüren und auch weitergeben können.
Barmherzigkeit, was damit gemeint ist, lässt sich nicht wirklich mit Worten beschreiben. Aber es lässt sich vielleicht erahnen, wenn man weiß, dass das hebräische Wort für Barmherzigkeit von dem Wort für Gebärmutter stammt.
Wenn Gott barmherzig ist, dann ist er uns also in mütterlicher Weise zugewandt und eng mit uns verbunden. Er sorgt dafür, dass wir Raum zum Wachsen und Nahrung zum Leben haben. Er schützt uns und setzt sich mit all seiner Kraft, ja mit seinem Leben, für uns und unser Leben ein.
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
So klingt der erste Teil sehr nach einer Ermahnung. Ich glaube nicht, dass sich diese Barmherzigkeit anmahnen lässt. Genauer steht da auch nicht „seid“, sondern „werdet barmherzig“. Das kann ich mir viel besser vorstellen.
Beschenkt von Gottes Barmherzigkeit diese immer wieder weiter geben. Das wird mal gelingen und mal nicht. Aber Dank seiner Barmherzigkeit kann es immer wieder werden. Amen
Lied: Wir haben Gottes Spuren festgestellt – EG 665, 1-3
1. Wir haben Gottes Spuren festgestellt auf unsern Menschenstraßen,
Liebe und Wärme in der kalten Welt, Hoffnung, die wir fast vergaßen.
Liebe und Wärme in der kalten Welt, Hoffnung, die wir fast vergaßen.
Kehrvers: Zeichen und Wunder sahen wir geschehn in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsre Wege gehn, uns durch das Leben tragen.
Gott wird auch unsre Wege gehn, uns durch das Leben tragen.
2. Blühende Bäume haben wir gesehn, wo niemand sie vermutet,
Sklaven, die durch das Wasser gehn, das die Herren überflutet.
Sklaven, die durch das Wasser gehn, das die Herren überflutet.
3. Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz, hörten, wie Stumme sprachen,
durch tote Fensterhöhlen kam ein Glanz, Strahlen, die die Nacht durchbrachen.
durch tote Fensterhöhlen kam ein Glanz, Strahlen, die die Nacht durchbrachen.
Fürbitten (von Anja Kamper) und Vaterunser:
Gott, hilf mir anzunehmen, was mir im neuen Jahr begegnen wird.
Hilf mir, mutig dem Unbekannten entgehen zu gehen.
Lass mich spüren: Du bist an meiner Seite.
Im Leid und in der Freude. In der Not und im Überfluss.
Erhöre mich, wenn ich in den finsteren Momenten zu dir klage,
aber lass mich auch in den hellen Stunden nicht vergessen dir zu danken.
Lehre mich die Kraft, die ich durch dich erfahre für andere einzusetzen.
Gott, ich bitte dich, schenke auch allen Menschen die gerade einsam und überfordert sind,
und allen die leiden deine Nähe und Geborgenheit.
Nehme sie an deine Hand und lasse sie an deinem Frieden teilhaben.
Hilf mir, mutig dem Unbekannten entgehen zu gehen.
Lass mich spüren: Du bist an meiner Seite.
Im Leid und in der Freude. In der Not und im Überfluss.
Erhöre mich, wenn ich in den finsteren Momenten zu dir klage,
aber lass mich auch in den hellen Stunden nicht vergessen dir zu danken.
Lehre mich die Kraft, die ich durch dich erfahre für andere einzusetzen.
Gott, ich bitte dich, schenke auch allen Menschen die gerade einsam und überfordert sind,
und allen die leiden deine Nähe und Geborgenheit.
Nehme sie an deine Hand und lasse sie an deinem Frieden teilhaben.
Erhöre Gott, was wir in der Stille vor Dich bringen. - Stille -
In der Verbundenheit mit allen Christen beten wir: Vater unser, …
Lied: Der du die Zeit in Händen hast, – EG 64, 1.2.6
1. Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist, führ uns dem Ziel entgegen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist, führ uns dem Ziel entgegen.
2. Da alles, was der Mensch beginnt, vor seinen Augen noch zerrinnt, sei du selbst der Vollender.
Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt, veralten wie Gewänder.
Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt, veralten wie Gewänder.
6. Der du allein der Ewge heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.
bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.
Segen:
Herr, segne uns und behüte uns.
Herr, lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Herr, heba dein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden.
Herr, lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Herr, heba dein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden.
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